Freundin in Not – kein Geld, mehrere Monate keine Miete gezahlt und jetzt kam die fristlose Kündigung?

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was kann sie tun ? (sie hat 2 Minijobs, aber das verdiente Geld reicht grad zum Essen etc.)

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  1. Wie alt ist die Freundin denn??? Bekommt sie Sozialleistungen, stockt sie auf, bekommt sie Wohngeld???

    Und jetzt weiß sie nicht mehr was sie machen soll??? Ist ja (nicht) lustig – dieses Problem hat sich doch schon länger angekündigt, da hätte man ja früher schon mal drüber nachdenken können!

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    Und warum arbeitet sie nur in Minijobs? Was hat sie für eine Ausbildung? Hat sie sich denn beim Arbeitsamt arbeitslos gemeldet? Und auch wenn sie sich mit ihren Eltern verkracht hat so sind diese trotzdem noch zu Unterhalt verpflichtet!

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    Na "hoffen" hilft nicht, hoffen kann man, wenn man es sich leisten kann einen Monat, vielleicht auch zwei aber dann muss man handeln! Sorry – aber wenn sie 8 Monate keine Miete bezahlt hat dann ist es eigentlich schon ein Wunder dass nicht schon längst raus geflogen ist!

    Da sie ja vor diesen 8 Monaten 1260,- Euro netto verdiente wurde ihr diese Job vermutlich gekündigt – sofort nach Erhalt der Kündigung hätte sie zum Arbeitsamt gehen müssen und sich Arbeitslos melden müssen – dann hätte sie dieses Problem jetzt nicht denn dann hätte sie Arbeitslosengeld bekommen! Warum hat sie dass denn nicht gemacht???

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    Na dann hat sie ja jetzt wenigstens gelernt wohin falsche Scham führen kann!
    Die Mietrückstände von 8 Monaten wird das Amt nun aber auch nicht mehr übernehmen!

    Also morgen erst mal zum Amt – am besten schon heute anrufen und für Morgen einen Termin vereinbaren (auf Dringlichkeit pochen!) – denn das Amt ist auch nicht das schnellste!

    Viel Erfolg!

  2. Wie alt?
    U25 zurück zu den Eltern, da wird nichts finanziert.
    Ü25 Kreishaus, Abteilung Wohnung, Unterabteilung Obdachlosigekit. Notunterkunft beantragen.

    So was aber auch. Da will der VM doch echt sein Geld sehen. Wer hätte das gedacht???

    NACHTRAG:
    480€ kann nicht sein. Sobald sie die 450€-Grenze überschreitet, werden ALLE Jobs zu sozialabgabepflichtigen Jobs. Dann hätte sie Midijobs, von denen noch Abzüge abgehen. hat sie keine Abzüge, hat sie den zweiten Job nicht gemeldet; arbeitet noch schwarz.

    Eltern verkracht: Egal. Dann müssen die Eltern ne Unterkunft finanzieren. Bis 25 sind die in der Pflicht. Es sei denn, sie wäre grob undankbar gewesen. Selbst wenn sie Sozialleistungen bekäme, würde sich "das Amt" das von den Eltern wieder holen. Siehe Pflicht oben.

    Ich kann nur davon abraten, die Madame aufzunehmen. Du hast die Unkosten (Strom, Wasser…), sie zahlt nix.

    Mit 24 muss man wissen, dass die "Vogel strauss Methode" keinen erfolg bringt. Da muss sie jetzt durch.

    Peinlich: Soll sie mal an den Vermieter denken. Der hat auch Unkosten.

    Sofort ausziehen. Es wird schon schwer genug, mit dem Mietschuldnerkonto eine neue Whg zu finden. Ist da erst ne Räumungsklage, kann sie das völlig vergessen. In Zeiten von Mietnomaden passt da jeder auf, an wen er vermietet.

    Mietschulden tilgen, um irgendwann aus der Datei zu fallen und wieder Wohnraum anmieten zu können.

    Nebenkosten: Werden auch noch auf sie zukommen, sobald die Abrechnung erstellt ist. Strom? hat sie den bezahlt? Sie kann nirgendwo neuen Strom anmelden, solange die alten Schulden nicht geglichen sind. Die müssen erst abbezahlt werden.l..

    Lass sie fallen. Hilfst du ihr, begreift sie immer noch nicht, wie ernst die Lage ist. Sie denkt ja, es gibt noch Mittel und Wege.
    Sie muss aufwachen! Du tust ihr keinen Gefallen. Ich würde auch nicht mit ihr zu den Ämtern rennen. Und das hat nichts mit gemein sein zu tun.

  3. Sie soll zum Arbeitsamt gehen ( Arge) und denen das erzählen, die bezahlen 360 €uro für die Miete und 110 €uro für Nebenkosten im Monat und sie kann ihr Gehalt auf stocken lassen
  4. Das ist die eine Seite, auf der anderen Seite ist ein Eigentümer der Geld für seine Wohnung bezahlen muss und sie vermietet hat. Einfach wohnen und nichts zahlen ist kein Kavaliersdelikt. Seit 01.05.2013 gilt das modifizierte Mietrecht, so dass der Vermieter schneller solche Mieter rausschmeißen kann.
    Wer mit seinem Geld nicht hinkommt soll sich Hilfe suchen und nicht einfach andere Menschen in die Schuldenfalle zwingen. Wenn dann noch nach Auszug die Wohnung renoviert werden muss, ist auch ein Vermieter schnell in Not.
    Verträge sind einzuhalten und wenn sie ein Handyvertrag hat wird sie den auch zahlen, denn ins Internet und telefonieren lässt sie sich wohl nicht nehmen. Bei der Miete wird das zu häufig zu lasch genommen.
    Beim Job-Center oder Sozialamt kann sie sich informieren, auch beim Jugendamt gibt es Hilfe.
    Bei solchen Menschen helfen nur Grenzen. Solange ihr Umfeld ihr immer wieder mit Geld hilft wird sie nichts ändern (müssen). Erst wenn sie muss, kann sie erfahren, was für eine Folge ihr Verhalten hat. Ohne das ist eine Veränderung ihres Verhaltens nicht möglich.
  5. ist eigentlich keine überraschung, dass man eine kündigung bekommt, wenn man seine miete nicht bezahlt. das geht jedem so. wenn sie das nicht bezahlen kann, dann kann ihr nur die arge weiterhelfen. aber da das ja offensichtlich über monate schon so läuft werden die, wie ich auch, sicher fragen, warum hat deine freundin nicht schon früher reagiert, sondern erst jetzt, wo eigentlich schon alles zu spät ist. kündigung ist kündigung. der vermieter kann sie softort auf die strasse setzen und er ist ja auch im recht.
  6. Alle Unterlagen zusammenpacken, sofort zum Jobcenter (ARGE gibt es nicht mehr) gehen und ALG II beantragen. Nach Überbrückungsgeld fragen. Wenn dort nicht gleich geholfen werden kann, zur Gemeinde, Sozialamt.

    Danach ein Gespräch mit dem Vermieter suchen und ihm die Situation erklären, um Aufschub bitten und einen Zahlungsplan für die Rückstände machen.

    Wieso wartet sie bis eine fristlose Kündigung kommt? Dumm oder naiv? Der Vermieter wird sie mit Sicherheit vorher schon angeschrieben haben. Aber Vermieter sind ja eh herzlos. Verlangen glatt Miete und Nebenkosten für eine Wohnung, wenn der Mieter doch gar kein Geld hat.

    …..

    Ob sie mit ihren Eltern nicht kann und verkracht ist, ändernt nichts daran, daß diese für sie aufkommen müssen, bis sie 25 ist. Das wird ihr das Jobcenter auch erklären.

    Darauf, daß "man bald wieder Vollzeit arbeitet" tun leider viele und in manchen Branchen sogar noch mehr. Acht monate tatenlos abwarten, sich Geld leihen und hoffen ist schon sehr naiv.

    Sie muß endlich in die Puschen kommen und alle Ämter und am besten auch die Caritas abklappern. Sonst sitzt sie mit einem riesen Schuldenberg auf der Straße und kann den 25. unter ner Brücke feiern.

  7. Es gibt eine Mietschuldnerberatung bei den Sozialämtern. Da wird ihr geholfen. Es ist natürlich besser, so früh wie möglich dahin zu gehen, aber falls die Wohnung eine gemeindeeigene ist, lässt die Gemeinde lieber eine Lösung zu, bevor sie eine Räumung anordnet.
    Wichtig: Sofort zu dieser Beratungsstelle. Augenblicklich ohne zu zögern. Da wird ihr geholfen.
    Und dann sollte sie so schnell wie es geht zur Arge und Aufstockung beantragen.
  8. Sie sollte noch heute zum Sozialamt gehen,die können
    Ihr sicher helen
  9. Ab zum Sozialamt. Im Winter auf die Straße gesetzt werden ist Härte.
  10. http://www.sozialhilfe24.de/schwerbehind…
    oder zum Arbeitsamt.

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