Hätte beim Menschen eine Kastration bzw. Sterilisation lebensverlängernde, sowie besänftigende Auswirkungen?

Deine Frage

Es mag vielleicht so absurd, wie meine vorangegangene Frage, klingen, aber wäre dies nicht einen Gedanken wert: Nach dem der Reproduktionsbedarf gedeckt wurde und genügent Kinder in die Welt gesetzt hat, sich einer Kastration bzw. Sterilisation unterziehen zu lassen. Wäre dies nicht ein WIRKLICH sinnbringendes Forschungsprojekt?

Hierfür sprechen immerhin folgende Fakten:

1) Lust gilt in vielen Religionen als Todsünde. In der Bhagavad Gita wird sie sogar als das absolut BÖSE beschrieben, das es zu bezwingen gilt, bevor man sich irgendetwas anderem widmet.

2) Bitte haltet mich nicht für einen Rassisten, aber es kommt hinzu, dass bei großer Hitze, der Testosteron-Spiegel des Mannes ins schwanken kommt, was zu dissozial-aggressiven Verhaltensmustern und erhöhten Begattungsdrang führen kann, was mMn nach die Vergewaltigungsraten und Reaktionären Kulturen in vielen südlichen Ländern erklärt.

3) Viele Störungen der Sexualpräferenz könnte man dadurch vorbeugen: Z. B. Pädophilie, Inzest und Vergewaltigungen gebe es seltener, aber auch Beziehungskrisen in normalen Partnerschaften glaube ich würden nicht mehr unter den Launen der Libido leiden.

4) Ein kastrierter Kater lebt doppelt so lange, wenn nicht noch länger. Könnte es sein, dass unsere Lebenserwartung ebenfalls enorm steigen könnte?

5) Die Bevölkerungsentwicklung ließe sich dadurch regeln und Hungersnöte etc. besser vorbeugen.

Könnte also von großem Vorteil für die Menschheit sein. Freue mich auf eure Meinungen.

Antworten

  1. Vorab, diese und deine vorangegangene Frage klingen nicht nur absurd, sondern sind es auch. Es gibt keinen vernünftigen Grund, gesunden Menschen ihre Geschlechtsorgane zu verstümmeln, es hat schon alles seinen Sinn, wie die Natur es eingerichtet hat.

    1) Lust ist keine Todsünde, sondern eine ganz natürliche Empfindung. Man sollte sich allerdings nicht durch seine Lust beherrschen lassen, sondern seine Lust beherrschen. Dazu bedarf es charakterlicher Reife. Wenn einige Religionen es als Ideal betrachten, die eigene Lust zu bezwingen, so ist das keinesfalls durch eine Kastration zu bewerkstelligen. Wer nämlich keine Lust mehr empfindet, kann sie auch nicht bezwingen. Das macht ungefähr soviel Sinn, wie sich die Zunge abzuschneiden, um das Gebot "Du sollst nicht lügen" einzuhalten.

    2) Dissozial-aggressive Verhaltensmuster von Männern in südlichen Ländern sind nicht durch die große Hitze, oder Testosteron-Spiegel Schwankungen zu erklären, sondern durch die patriarchalischen Machokulturen in vielen südlichen Ländern, sowie durch charakterliche Unreife der betreffenden Männer. Diese reaktionären Kulturen sind nicht durch das Klima bedingt, sondern durch kulturgeschichtliche Determinanten, wie z.B. patriarchale religiöse Kulte oder Clanstrukturen. Übrigens gibt es auch in Schweden neuerdings erhöhte Vergewaltigungsraten, und zwar weil man in feministischem Übereifer und einer Ignoranz gegenüber der menschlichen Natur, wie auch du sie mit dieser Frage demonstrierst, Prostitution verboten hat. Sexualität ist nichts "böses", und solange niemand zu irgendwas gezwungen wird, ist doch alles in Ordnung!

    3) Pädophilie, Inzest und Vergewaltigungen sind Straftatbestände, und wer auf Kinder, Familienangehörige oder z.B. auch Tiere steht, ist einfach nur krank im Kopf. Nur werden ja auch nicht irgendwelche Leute quasi präventiv eingesperrt, weil es Personen gibt die Banken überfallen. Wenn rechtskräftig verurteilte Kinderschänder kastriert werden, habe ich kein Problem damit. Ohne Libido gäbe es nicht nur viel seltener Beziehungskrisen in normalen Partnerschaften, es gäbe überhaupt viel seltener normale Partnerschaften. Dann fällt die Singelgesellschaft noch mehr auseinander.

    4) Die im Durchschnitt niedrigere Lebenserwartung von Männern liegt nicht am Sexualtrieb, sondern an den gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen Männern leben, wie z.B. viel Stress im Beruf, höherer Alkoholkonsum, Risikoverhalten etc. Studien in Klöstern haben ergeben, dass Männer und Frauen ungefähr gleich alt werden, wenn sie wie Mönche und Nonnen unter den gleichen Bedingungen leben.

    5) Die Bevölkerungsentwicklung ließe sich auch durch weit weniger drastische Maßnahmen, nämlich durch gesetzliche Regelungen wie die Ein-Kind-Politik in China, regeln. Außerdem haben wir hier in Europa eher das Problem, dass zu wenige Kinder geboren werden.

    Könnte also von keinem Vorteil für die Menschheit sein, somit handelt es sich WIRKLICH um ein komplett sinnbefreites Forschungsgebiet. Nebenbei sollte es dir zu Denken geben, dass du hier ähnlichen Phantasien nachhängst, wie eine schwer geistesgestörte hardcorefeministische Bloggerin namens Femitheist. Vielleicht hat #Oskar ja nicht ganz unrecht damit, dass Kastrations-Phantasien durchaus ein Hinweis auf schwerwiegende psychische Probleme sein können.

  2. Um es kurz und bündig zu sagen, Du bist nicht ganz dicht.
    Wer ständig Kastrations-Phantasien äußert der hat ein schwerwiegendes psychisches Problem
    Als gehe entweder in Therapie oder nimm Dir eine Rasierklinge.
    Vergiß bitte nicht hinterher sauber zu machen.
    Alles schon mal da gewesen, nichts Neues. das gab es auch schon als "christliche" Sekte, die Skopzen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Skopzen

  3. NA???

    Die Kategorie missfällt mir grundlegend…

    ich würde weder von meinem Partner verlangen,,,dass er sich solch einer OP unterzieht..denn MANN sollte MANN bleiben..ebenso ist mein Hund ebenfalls nicht kastriert und benimmt sich anständig!!..

    Lebensverlängernde Maßnahmen…sehen anders aus..und WER möchte schon 140 werden???..ich nicht

  4. nein lebst kurzer sparst aber zeit fuer sex also hast du mehr davon

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