Man liebt zwar den Verrat,aber nicht den Verräter!?

Deine Frage

Wer hat denn zuerst die Doktorarbeit überprüfen lassen und aus welchem Grund?

Das kam doch aus einer bestimmten linken Ecke! Die Deutschen können einfach eine Person nicht ertragen, die Erfolg hat. "Wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein."
Das schmälert nicht die Fehler die Herr Gutenberg gemacht hat – aber nun müssen bitte schön alle sog. Doktorarbeiten, Diplomarbeiten etc. etc. unserer Politiker und nicht nur deren, auf den Prüfstand. Und auch die Uni selbst und vor allem der Doktorvater muß unbedingt mit zur Rechenschaft gezogen werden. Man kann beide nicht aus der Verantwortung lassen, ansonsten sollte kann man diese "Institutionen" zukünftig bei der Erstellung einer Doktorarbeit einfach wegfallen lassen. Jeder Dorfschullehrer erkennt bei seinen Schülern, wenn diese abgeschrieben haben!!!!!

Antworten

  1. Ich liebe auch den Verräter nicht. Herr zu Gutenberg hat nicht einfach "nur" ein paar Fußnoten vergessen. Er hat – wie jetzt herausgekommen ist – seine gesamte Arbeit abgekupfert. Er hat über 400 Seiten von anderen Autoren abgeschrieben und die daraus entstandene "Autoren-Collage" als seine eigene Arbeit ausgegeben. Das ist kein Kavaliersdelikt, das ist Betrug in ganz großem Stil.
    Was mir sehr zu denken gibt ist die Tatsache, dass Herr zu Gutenberg zu Beginn wissentlich gelogen – und die Tatsachen heruntergespielt hat, dass er auch weiterhin keinerlei Einsicht zeigt, immer noch von "Fehlern" spricht und keine Konsequenzen aus seinem Betrug ziehen will.
    Ich frage mich wie ein solcher Mensch, der so "locker" mit der Wahrheit umgeht für andere Menschen Verantwortung überbehmen will.
    Für mich offenbart Herr zu Gutenberg einen eklatanten Mangel an Karakter und er ist mir jetzt noch suspekter als er es ohnehin schon war.
    Wie die Uni Bayreuth ein solches Plagiat noch mit "summa cum laude" bewerten konnte und sein Doktorvater auch nichts bemerkt haben will ist eine Sache für sich, die sicher untersucht werden sollte und die den Verdacht nahelegt, dass auch da ewtas nicht mit "rechten Dingen" zugegangen ist.
  2. Es gehört heute zur Normalität des Universitätsapparats, dass verschiedene Passagen von wichtigen Arbeiten (zu denen Doktorarbeiten im Allgemeinen gehören) durch ein Computerprogramm laufen, die auf Plagiate prüfen. Das passiert bei jedem Normalsterblichen, warum sollte es nicht auch bei einem Herrn zu Guttenberg passieren?

    Der Grund, warum dies so hochgepusht wurde, ist vermutllich (Achtung, Spekulation), dass diese Prüfung oft von wissenschaftlichen Mitarbeitern gemacht werden, die selbst noch Studenten sind. Es ist eine stupide Arbeit, Textabschnitte durch das Program laufen zu lassen, damit befasst sich kein hauptamtlicher Prof. Und Studenten sind schonmal Plaudermäulchen.

    So oder so, zu Guttenberg hat gegen das 11. Gebot verstoßen: Du sollst dich nicht erwischen lassen.

    Er hat betrogen. Er hat eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben. Er hat von anderen abgeschrieben und ihre Werke nicht durch ein Zitat kenntlich gemacht. Und das sollte – unabhängig vom Ansehen der Person – geahndet werden, wie bei jedem anderen Menschen auch.

    Interessant in diesem Zusammenhang:
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/bund…

  3. Oha …

    Wer liebt wirklich Verrat?

    Dass Herr zu Guttenberg plagiiert hat, konnte von Fachleuten leicht nachgewiesen werden. Software macht das möglich.

    Als "Verrat" würde ich das ohnehin nicht bezeichnen, sondern als "Aufdeckung".

  4. Hallo, in diesem Fall hat doch der Verrat die reine Wahrheit an den Tag gebracht und den als Fehler schön geredeten Betrug des Grafen von Münchhausen 'tschuldigung ,v. Guttenberg aufgedeckt.
    Dein zitierter Bibelspruch ist in diesem Fall wohl fehl am Platze.Dieser erschlichene Dr.-Titel ist unter den gegebenen Umständen reiner Betrug und hat mit dem schulischen Abschreiben rein gar nichts zu tun,
    hier geht es um mehr als nur um Klassenarbeiten.
    Dieser Hr. v. Guttenberg hat eine der höchsten Ämter in der BRD und bei der Bundeswehr eine Vorbild-
    funktion vor den Rekruten , auch daran sollte man mal denken.

    Gruß hajokl .

  5. Also, ich halte nix von Verrat und finde es richtig, wenn so was publik wird. Eigenartigerweise wird aber immer die Schuld auf andere geschoben, in deinem Fall auf "die linke Ecke". Herr KT macht auch alles mögliche für seine Verfehlungen verantwortlich, hat aber nicht den Hintern in der Hose zu sagen, was alle wissen, nämlich, daß er betrogen hat und daß die Uni zu dieser Zeit einen dicken Sponsoringbetrag erhalten hat usw.
  6. Franz Josef Wagner, der auf Bild für die Stimmungsmache unter den Proleten zuständig ist, wird sich sicher noch persönlich bei dir bedanken. Richtig, die böse Linke wars!
    Versuch doch erst mal dein Rechtsempfinden auf eine solide Basis zu stellen. Dazu ein Tip:
    http://www.jurabilis.de/index.php?/archi…
    Und im Web findest du auch, warum das ganze zum Thema wurde – nur hatte damit kein Linker was zu tun.
  7. Neben seinem Betrug gefällt mir auch seine Pomade im Haar nicht……………………. scheint recht pomadig zu sein der Knabe.
  8. Da jede Arbeit von Magister bis zur Doktor Arbeit in der Universitäts Bibliothek steht kann auch ein jeder die lesen.
    Diese Arbeiten werden dann auch oft zu einer eigenen Doktor Arbeit heran gezogen und dann zitiert man aus der, aber immer mit der üblichen Kennzeichnung und den Hinweis wo her die Zitate stammen.

    So könnte es einem X beliebigen auf gefallen sein der dann eine Anzeige machte.

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