Thema Sex – wie kann das sein und was genau sind das für Gefühle….?

Deine Frage

zB.

man kann sich stundenlang beim Sex `abrackern und schuften´, aber es passiert rein garnichts in Richtung Höhepunkt… dieses Mal wirds kein Orgi, dann das Mal auch nicht, bei manchen Frauen wirds eine sehr lange Zeit überhaupt nichts…
– was ja sehr viel mit dem Kopf zu tun hat und dem Gefühl was daraus entsteht..
(also wenn Probleme zB mit dem Partner im Weg stehen, oder man Komplexe hat…)

man kann aber auch, ohne großartig etwas dafür zu machen (also kaum körperliche Aktivitäten, bzw einfaches ineinander Verharren..) und nur durch Worte zB einen wunderbaren Orgi erleben…und bei den nächsten Worten direkt den nächsten…und nächsten :-)…
– was dann scheinbar auch sehr viel mit dem Kopf zu tun hat und bestimmten Gefühlen…

und diese meine ich bzw das was da in mir passiert..

WAS GENAU IST DA LOS mit/in mir?
Was sind das für Reize, Gefühle, Zusammenhänge, Empfindungen..?
Haben die bzw hat das auch etwas mit Liebe zu tun (falls es nicht gerade der Partner ist)?

…habe mal gehört daß es ausschließlich an einem Mix von Glückshormonen und? liegt… auch daß man sich verliebt oder ein Kribbeln im Bauch spürt…. aber das wäre ja dann erst nachher…
Und was genau passiert dann da aber schon vorher??

Antworten

  1. "sich stundenlang beim Sex `abrackern und schuften" ist begründet auf einem Leistungsdenken.
    Die damit verbundenen Werte und Vorstellungen behindern die freie Entfaltung der Gefühle.
    Das Wunder des Orgasmus besteht darin, das er sich dennoch durchsetzen kann, wenn wir uns genügend Freiheit dafür gewähren.

    Wie bei allen Problemen, die durch Übertragung vermehrt und verstärkt werden, offenbart sich auch hier ein Drama.
    Da wo uns in frühster Kindheit die Freiheit genommen wurde, erhoffen wir nun, das der "Partner" einem diese Freiheit wieder gibt, einem hilft die Verklemmung loszulassen und sich mit ihm verbunden, sicher und angenommen zu fühlen.

    Das ist weit mehr, als das der Kopf zu denken wagt, oder sich vorstellen kann.
    Die Sehnsucht nach uns Selbst, der eigenen Wertschätzung, ist verbunden mit dem Wunsch nach Anerkennung und Respekt.

    Diese Forderung nach Respekt kommt gerade jenen leicht über die Lippen, die sie mit ihrem Verhalten am wenigsten verdienen.
    Kinder, denen der Respekt abgefordert wird, ohne das man sie selber respektiert geraten in einen entsetzlichen Konflikt. Natürlich wollen sie ganz selbstverständlich ihre Bezugspersonen respektieren.
    Aber doch nicht um den Preis der bedingungslosen Selbstaufgabe.
    Schlimmer noch !
    Die verlogenen Regeln und irrsinnigen Forderung, die von in sich widersprüchlichen Bezugspersonen, nicht selten mit Gewalt in vielfältiger Form, voll überschäumender Wut und grenzenloser Verzweiflung durchgesetzt werden um in maßlosen Vorwürfen und unterschwelligen Schuldzuweisungen zu gipfeln,
    die der Jahrtausende alten Unterdrückungsordnung dienen und die Nachkommen auf systemkonforme Anpassung trimmen.

    So zurechtgestutzt wirkt auch pervers erscheinendes mitunter Orgasmus fördernd.

    Daher ist von Außen ohne konkrete Informationen nichts sicher zu den Gefühlen zu sagen, außer das sie absolut berechtigt und ganz sicher begründet sind.

    Je nach Ursache und der Art des erneutem Beleben kann es hierbei sehr unterschiedliche Wirkungen geben.
    Wird der Schmerz und die Ohnmacht geweckt, ohne das dieses Leid einfühlend angenommen wird, erleidet die aufkeimende Hoffnung eine Ent Täuschung und wird als weiterer Mißerfolg verbucht, auf dem meist ein noch umfassenderes Zurückweichen erfolgt.
    So braucht es nicht zu laufen, wenn wir mit uns achtsam umgehen und die Zusammenhänge erkennen.
    Der Kopf hat daraus zu lernen, das seine vorsichtige Schutzfunktion nur dann einen Sinn ergibt, wenn er alle Gefühle achtet und sie um Unterstützung für diese komplizierte Aufgabe bittet.
    Diese Unterstützung erfolgt durch weitgehende Erinnerung und das Wahrnehmen des Erlebten in neuem Licht.
    Zusätzlich ist es wichtig, sich für die Hinweise und die Lenkung durch die Intuition zu öffnen.
    Unser Körper dient als Sensor, Speicher und Handlungsmöglichkeit.
    Er ist wertvoll und braucht unsere Fürsorge.
    Aber der Körper ist nicht alles. Die Seele will mehr, sie will verstehen was bislang unverständlich war.
    Deshalb stellen wir uns Gefahren und Situationen, die wir bewußt meiden, weil wir sie einst begründet mit einem Tabu belegt haben. So entstehen irrsinnig wirkende Kreisläufe, bis wir den Antrieb dafür verstehen und aufhören können, dieses Muster weiter voran zu treiben.

    Partner, Sex und Liebe sind die akzeptierten Drogen um persönlichen Freiraum zu erhalten.
    Achtsames Einfühlen, logisches Denken und praktisches Nutzen sind wertvolle Hilfsmittel.
    Doch der Mittelpunkt, das Wesentliche bist Du für Dich mit all deinem Sein.
    LG Jo

  2. deine frage ist ein zu grosses gebiet — zu dem hat sich jacolibri sehr tief und ausfuehrlich geeussert was auch in meinem sinne ist
    dazu muss ich aber noch wichtiges beifuegen — das die umwelts-einfluesse nebst kultur und religion die groessten einfluesse haben – menschen mit richtungen zu versogen und einbilden die ganz wieder der natur sind – aber fest verankert sind wider dem vorehendemr
    da will heissen wieder der freiheit , sondern sich dem druck der kutlturinteressen zu fuegen ohne dass man dies selbst merkt , nennt sich – sitte — der oeffentliche platz ist hier eigentlich nicht geeignet , wenn du auch schon einiges mitbekommen hast das dich freut
  3. vielleicht kann ich es dir beschreiben,
    wenn mich auf etwas fixiere wird es immer zu einen alleinigen Genuss des Partners kommen.Das kann mal so sein,aber es ist nicht die gesuchte Harmonie.
    Wenn man sich seinen Partner "hingeben" kann, dann ist eigentlich schon alles im Fluß.
    Nur Hingabe bedeutet vertrauen und vertrauen muss und darf man sich speziell in diesem Bereich "verdienen".
    Du verdienst es dir,wenn du nur an dich denkst.
    Genieße Dich und Dein Gefühl,wenn es der "richtige" Partner ist, werdet Ihr beide genießen, denn ihr werdet dann von gleichen Gefühlen´getragen.
    Empfinde nichts aber auch gar nichts falsches dabei.
    Gruß vom Paten

    Das vollenden ist der unwichtigste Teil,

  4. Nun ja, ich hab mal gehört, dass keine Frau wie die andere ist. 😉

    Die eine bekommt z.B. einen – wie du es so nett bezeichnest – "Orgi", wenn sie an der Brust stimuliert wird, eine andere, wenn sie heftig penetriert wird und die dritte nur dann, wenn Dirty Talking mit im Spiel ist. Das ist sehr unterschiedlich und nicht pauschal zu beantworten.

    Mit Verliebtsein oder Liebe hat das nicht wirklich was zu tun, sondern – Entschuldigung – mit genug Geilheit, der Fähigkeit, sich fallen zu lassen und der, dem Mann mitzuteilen, was Frau erregt.

    Auch haben viele Männer und Frauen bis heute nicht begriffen, dass nur etwa jede 5. Frau beim Verkehr selbst einen Orgasmus bekommt. Basiert wohl auf den "Märchen", die in Pornos vorgespielt werden. Die meisten Frauen "kommen" nur klitoral, per Hand oder Zunge…

    Mehr schreibe ich lieber nicht, sonst gilt es womöglich noch als pornografisch.

  5. Wäre es nicht besser, bei einem solchen Sachverhalt einen Sexualtherapeuten zu Rate
    zu ziehen?
  6. wenn du das etwas ausfuehrlicher darstellen wuerdest, zum besseren verstaendnis meinerseits, waere ich dir sehr dankbar. :-))))
  7. Klaro,hab 2 Rentenverträge,eines über das Geschäft laufen und eines Privat. Ich weiß leider nicht,ob in 25 Jahren ich die Rente bekomme die mir eigentlich zu steht.Deswegen habe ich mich noch anderst abgesichert.
  8. wenn du das naechste mal in die situation kommst
    schalte den kopf ab
    das ist spontan und hat nichts mit denken zu tun
  9. hast du nur solche Fragen auf Lager oder gibt es auch für dich andere wichtigere Themen
  10. Am besten den Sexualtherapeuten fragen!

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