Wie bekomme ich meine Tochter in Ihr Bett??

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Meine Süße ist jetzt 2. Bis letzten Herbst hat sie völlig problemlos in Ihrem Bettchen geschlafen. Dann musste Papa beruflich 2 Monate weg, und vom 1. Tag an ging nix mehr mit ihrem Bett, sie wollte unbedingt bei mir schlafen. Jetzt ist er schon wieder den 3. Monat unter der Woche unterwegs…. Nu ja denn….

Wenn ich sie auf dem Sofa zum Schlafen bringe und dann in ihr Bett lege, ist sie spätestens nach 1 Stunde tapptapptapp an meinem Bett und krabbelt rein…. Wie kann ich sie dazu bringen, in ihrem eigenen Bett zu schlafen?? Ich will sie ja nicht reinsperren…. Aber mal wieder eine "ungestörte Nacht" wäre echt nicht schlecht! Tagsüber "hängt" sie ja auch nicht ununterbrochen an mir, geht mit Omi oder Babysitter spielen und draußen toben, nur nachts geht gar nichts, auch nicht mit "Schlummerlampe", geliebtem Teddy und offener Tür…

Wer hat einen Tipp?

Antworten

  1. Das Gefühl,dass du auch noch weggehen könntest, ist sicher da. Ich würde die Sache mit dem Einschlafen auf dem Sofa aber nicht für gut heissen! Die Kleine sollte nicht "eingelullt" werden und dann heimlich doch in ihr Bett gebracht werden, das ist ja wie Verrat! (In Kinderaugen) Das Bettchen, so mein Tipp, ist einsam ohne sie, ist wie ein Hund ohne Herrchen, wie eine Puppe ohne Mutti, es weint nachts, wenn ihre Besitzerin nicht da ist, ganz leise und dauernd.
    Das Bett ist ein Nest, in dem man träumt und wo die schönsten Dinge passieren….Geschichten, vor dem Einschlafen erzählt, die weitergehen im Traum, man ist geschützt und behütet von dem Bett. Und der Teddy will übrigens auch in dem Bett schlafen, er will gar nicht in dem großen Bett sein. Usw. Erzähle das mal deiner kleinen Maus, aber nicht vor dem Zubettgehen, eher so am Tag und so nebenbei. Und dann frage das Bett, was es dazu zu sagen hat, horche an der Matratze und gib die Nachricht weiter! Das Kind hat nicht das Gefühl von Sicherheit in seinem Bett.
  2. Konsequenz und Regeln einhalten sonst wird das nie was und das Theater wird schlimmer,wenn Papa wieder da ist. Es wird schnell zur Gewohnheit! Auch nicht auf dem Sofa,sie hat ihr eigenes Bett. Singe Abends ein Schlaflied und lege sie ganz konsequent in ihr Bettchen.
    Morgens kann sie ja kuscheln kommen ,aber Abends in ihr Schlafgemach.
  3. Ich könnte mir vorstellen, dass die Kleine Angst hat, dass du auch weggehen könntest. Sie wird nachts wach, ist alleine und läuft dann zu dir um sicher zu sein, dass wenigstens du noch da bist, wenn der Papa solange weg ist. Für so kleine Kinder sind 2 Monate eine Ewigkeit. Mit Strenge wírst du wahrscheinlich nur erreichen, dass die Kleine noch mehr Angst bekommt. Da hilft nur viel Geduld. Bringe sie jeden Abend in ihr eigenes Bett. Nimm dir viel Zeit. Lese ihr Geschichten vor und erzähle ihr vom Papa, der viel arbeiten muss, aber bald wieder kommt. Vielleicht kannst du in ihrem Zimmer ein Nachtlicht installieren und die Zimmertür offen lassen.
  4. Schlag ihr doch eine Art "Deal" vor: Sie soll in ihrem bett schlafen, darf aber morgens, wenn es richtig hell ist, zu Dir ins Bett zum kuscheln kommen. Natürlich musst Du dennoch konsequent sein, auch wenn das durch kräftiges Bocken und herzzerreissendes Weinen unterstrichen wird :o)
  5. vielleicht suggerierst du ihr, das DU dich allein fühlst?

    …aber ich kenn das problem, mein kleiner schläft nur noch auf dem arm ein, aber wenigstens dann abend in seinem bett und belohnt mich dann mit durchschlafen 😉

    vielleicht solltest du mal versuchen, sie immer wieder konsequent in ihr bett zu bringen ( ich weiß, ist einfacher gesagt als getan ;-))
    aber ich denke wenn man es drei- vier tage durchzieht versteht sie es vielleicht und bleibt in ihrem bettchen. ansonsten stell doch erst mal ihr bettchen direkt neben deins für ein paar tage, dann "muss" sie nicht erst zu dir gekrabelt kommen um bei dir zu sein….und wenn du das gefühl hast es klapt einigermaßen dann stellst du das bett wieder an seinen platz und bringst sie im fall der fälle wieder in ihr bett….

    ich wünsch dir viel glück und vor allem bald wieder durchgehende nächte 😉

  6. Versuch doch mal aus dem abendlichen Zubettgehen ein Ritual zu machen. Finde heraus, was dafür für sie geeignet ist. Das kann Vorlesen sein, ein Lied singen, die Kuscheltiere in´s Bett setzen und ihnen auch einen Gute-Nacht-Kuss geben u.Ä. Bei uns war es auf der großen Tafel ein Bild zu malen. Danach sagst du ihr gute Nacht und gehst. Wenn sie dann nachts bei dir ankommt, mach ihr klar, dass du allein schlafen möchtest und dass sie ihr eigenes Bett hat und bring sie behutsam wieder dorthin, auch wenn sie weinen sollte. Du musst unbedingt konsequent sein, sonst hast du sie in den nächsten Jahren immer bei dir. Versprich ihr, dass sie morgens zu dir kommen darf zum Kuscheln, wenn sie nachts brav in ihrem Bett geschlafen hat. Ich weiß, dass das schwer auszuhalten ist, aber wenn du jetzt nicht konsequent bleibst, tanzt dir deine Kleine auf dem Kopf herum.
  7. gönne dir 3 schlaflose Nächte und bringe sie, so oft sie zu dir kommt, ganz lieb und ruhig wieder in ihr eigenes Bett. Klingt hart, ist es auch. Aber der Erfolg wird dir Recht geben. Ich drück dir die Daumen,.
  8. Papa ist weg…das spürt dein kleiner Sonnenschein!
    Kleine Kinder haben andere Wahnehmungen,andere Ängste…
    Vielleicht denkt sie,dass du sie auch verlässt….
    Nimm ihr diese Angst!
    Sie braucht deine Nähe…..ganz klar!!!

    Allerdings ist es auch verständlich,dass du auch mal wieder Zeit für dich und vor allem eine ruhige Nacht haben möchtest-erscheint mir logisch 😉

    Bei mir ist es ähnlich…..
    Ich habe mich schon relativ früh vom Vater meines Kindes getrennt…
    Es war mir klar,dass mein Engel nun die doppelte Liebe,die doppelte Aufmerksamkeit,wie auch die doppelte Portion Geduld von mir brauchen würde…..
    So war es auch….oder ist es auch immernoch!!!

    Er ist nun 5 Jahre alt und immernoch sehr auf ,,Nähe,, aus….am liebsten schläft er im ,,grossen,, Bett…bei Mama…mit der Gewissheit,Mama ist da und lässt mich nicht allein,schläft es sich halt gleich viiiel schöner…..

    Im Moment erkläre ich ihm immer öfter,dass er nun gross ist und sein eigenes Bett hat….wie Mama auch 🙂

    Er macht Vortschritte und sieht es teilweise ein …….

    Viel Erfolg mit deiner Kleinen 🙂

  9. Das Ding ist, dass sie ihren Vater vermisst es ist auf jeden Fall nicht so wie sonst und damit kommen manche Kinder nicht klar. Das sie unter Tags nicht klammert ist auch normal weil da der Ablauf so ist wie immer denn ich denke mal, dass der Papa sonst unter Tags nicht zuhause ist sondern nur über Nacht und am Wochenende. Ich würde es mit Geschichten vor dem schlafengehen versuchen oder dass sie wenn sie im bett liegt mit Papa telefoniert und ihm moch einmal gute Nacht sagen kann. Man muss den kleinen auch erklären was sache ist. Wenn bei uns der Papa abends nicht zuhause ist, dann sagen wir immer das Papa noch arbietet und auch wenn der Papa zur Arbeit geht sagen wir "so Papa muss jetzt arbieten gehen" und so verstehen sie das dann auch. Ich glaube, dass mit Zwang und konsequenz da nicht viel zu machen ist. Ich lege mich z.B. auch jeden Abend mit meinem Kleinen ins Bett bis er schläft und dann geh ich und wenn er nochmal kommt geh ich wieder zu ihm und lege mich wieder zu ihm. Ich bin der Meinung das dein Kind jetzt mehr Sicherheit und Geborgenheit braucht weil eine wichtige Sache in Ihrem Leben fehlt und sie klammert sich jetzt mehr an dich weil sie auch etwas Verlustängste hat.

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